Startseite | Presse & Aktuelles | Pressearchiv | Archiv 2010 | Studie des Fraunhofer IBP: Neues Grundprinzip der Heizung senkt den Energieverbrauch um 20 Prozent
 Suche »
Pressemitteilung - Dortmund, 21.04.2010


Studie des Fraunhofer IBP: Neues Grundprinzip der Heizung senkt den Energieverbrauch um 20 Prozent
Fraunhofer Institut für Bauphysik belegt Heizkosteneinsparungen um 20 % durch Wilo-Geniax.
Das dezentrale Pumpensystem Wilo-Geniax reduziert den Verbrauch von Heizenergie im Vergleich zu einer konventionellen Heizung um 20 Prozent. Zu diesem Ergebnis kam das Fraunhofer Institut für Bauphysik nach einem mehrmonatigen Vergleichstest in Holzkirchen bei München.

 

In dem von den Wissenschaftlern durchgeführten Praxistest wurde der Heizenergieverbrauch von zwei baugleichen Einfamilienhäusern mit unterschiedlichen Pumpensystemen bei identischem Nutzerverhalten während einer Heizperiode verglichen. Die Auswertung der Messdaten hat neben der Reduzierung der Heizenergie um 20 Prozent auch eine Einsparung beim für die Heizung benötigten Strom um 50 Prozent ergeben. Diese Ergebnisse sind nun auch durch den TÜV Rheinland zertifiziert worden.

 

Die Ersparnis bei der Heizenergie wird durch ein neues Grundprinzip der Heizung ermöglicht, das die Wärmeverteilung effizienter als das herkömmliche System organisiert. Jeder Heizkörper wird nur bei Bedarf mit Wärme versorgt – nicht von einer großen, zentralen Umwälzpumpe im Keller, sondern durch dezentrale Miniaturpumpen, die an den Heizkörpern selbst befestigt werden. Hierdurch wird eine schnellere, genauere und damit deutlich effizientere Erwärmung der Heizflächen bewirkt. Das Heizwasser wird nicht mehr gegen die Drosselung der Thermostatventile durch die Rohre gepumpt, die Wärmeverluste werden reduziert.

 

„In einer mehr als siebenjährigen Projektphase ist es Ingenieuren und Entwicklern aus dem Hause Wilo gelungen, das völlig neue technische Prinzip der Wärmeverteilungen in Heizungen umzusetzen“, beschreibt Jürgen Resch, Leiter der Business Unit Geniax bei WILO SE, den intensiven Arbeitsaufwand hinter Wilo-Geniax.

 

„Das Prinzip der dezentralen Pumpen nutzt die vorhandene Wärme besser als konventionelle Heizungssysteme. Angesichts von langfristig steigenden Energiepreisen sind solche Innovationen zur Modernisierung von Gebäuden sehr wichtig, um Heizkosten zu sparen“, so Herbert Sinnesbichler, Leiter der Versuchsreihe beim Fraunhofer IBP.

 

Die Kosten für einen Umbau amortisieren sich durch die jährliche Einsparung von 20 Prozent der Heizkosten schnell: Mehr als 400 Euro kann so zum Beispiel eine vierköpfige Familie mit dem dezentralen Pumpensystem im Vergleich zu einem zentralen Pumpe mit Thermostatventilen bei den aktuellen Energiepreisen und einer Wohnfläche von 160 Quadratmetern im Jahr sparen.

 

Doch die Nutzung der neuen Technik bessert nicht nur die Finanzen auf, sondern auch die Ökobilanz: Eine vierköpfige Familie kann – basierend auf den bundesweiten Durch-schnittswerten des CO2-Rechners des Umweltbundesamtes – den Ausstoß von rund 1,6 Tonnen Kohlendioxid vermeiden und damit einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz leisten. Auf alle Einwohner Deutschlands hochgerechnet liegt die Ersparnis durch den Einsatz von Wilo-Geniax sogar bei 32 Millionen Tonnen CO2, was den Ausstoß von mehr als 14 Millionen Autos kompensieren könnte.
 

Die WILO SE mit Hauptsitz in Dortmund ist einer der weltweit führenden Hersteller von Pumpen und Pumpensystemen für die Heizungs-, Kälte- und Klimatechnik, die Wasserversorgung sowie die Abwasserbehandlung und -entsorgung. Sie hat Vertretungen in mehr als 70 Ländern und beschäftigt weltweit rund 6.000 Mitarbeiter. 2008 betrug der Umsatz 977 Mio. Euro.

Download
Download
Studie des Fraunhofer IBP (51 KB) »
WILO SE
Nortkirchenstraße 100
44263 Dortmund
T 0231 4102-0
F 0231 4102-7575
wilo@wilo.com
 
Kontakt:
Presseinformationen für das Segment Building Services

Anne Frentrup 

 

WILO SE
Nortkirchenstraße 100
44263 Dortmund
T 0231 4102-6109

F 0231 4102-7558