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„Reaktion ist nicht genug!“
Hochkarätiger Planerkongress von Wilo in Kooperation mit Fraunhofer-Gesellschaft und RWE in Berlin
Berlin / Dortmund. Einen hochkarätig besetzten Planerkongress veranstaltete der Dortmunder Pumpenspezialist WILO SE gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Energieversorger RWE Mitte April 2010 in Berlin. Die zweitägige Fachtagung unter dem Titel „Reaktion ist nicht genug – Gestaltungspotenziale und Notwendigkeiten“ stand im Zeichen des aktiven Klimaschutzes durch Gebäudeenergieeffizienz. Teilnehmer aus ganz Deutschland erlebten Fachvorträge renommierter Experten aus Baupraxis, Energieversorgung und Wissenschaft. Sie beleuchteten unter anderem die Potenziale aktueller Innovationen und die hohe Bedeutung der technischen Gebäudeplanung bei der Ausnutzung aller sich bietenden Energieeffizienzchancen.
Klimaschutz: Ziele und Strategien im Gebäudebereich
Expedition Innovation Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer Gesellschaft, hob hervor, dass der Innovationsstandort Deutschland eine Vielzahl zukunftsweisender Technologien der Energieerzeugung und -nutzung hervorgebracht habe, Umwelttechnologien seien zudem ein Markt mit hohen Wachstumspotenzialen. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI habe gezeigt, dass die Zahl der Beschäftigten im „Greentech-Sektor“ bis 2020 um etwa 380.000 steigen kann. Werde der Klimaschutz verstärkt, sei sogar das Entstehen von rund 630.000 neuen Arbeitsplätzen möglich. Auf diese Weise könne das Bruttoinlandsprodukt um bis zu 81 Mrd. Euro gesteigert werden.
Prof. Bullinger stellte einige aktuelle Projekte der Fraunhofer-Gesellschaft vor. Im Bereich Energieeffizienz durch Baustoffe erforsche man beispielsweise mikroverkapselte Paraffine als thermische Speicher innerhalb von Baustoffen. Diese wirken als Kältespeicher und verhindern ohne zusätzliche Energiezufuhr, dass sich Räume im Sommer über angenehme 21 bis 26 Grad Celsius hinaus aufheizen. Dadurch könne aktive Kühlung reduziert und Strom gespart werden.
Weniger Verbrauch ist mehr Fortschritt
TGA-Anlagenbau:
Speziell auf den Objektbau bezogen unterstrich er vor diesem Hintergrund den hohen Nutzen von Zertifizierungen wie dem Gütesiegel der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB, dem Amerikanischen Gütesiegel LEED oder auch dem weltweit etablierten ökologischen Qualitätszertifikat BREEAM. Ihr Vorteil sei jeweils eine gesamtheitliche Analyse und Beurteilung von Nichtwohngebäuden wie Büros, Verwaltungsgebäuden, Schulen, Krankenhäusern, Supermärkten, Rechenzentren etc. in einem umfangreichen standardisierten Verfahren. Mietern und Käufern gebe die Zertifizierung die notwendige Sicherheit im Hinblick auf Ökologie, Ökonomie, Behaglichkeit, Energiebedarf und Infrastruktur.
„Best in class ist nicht genug!“
„Best in Class“ sei jedoch nicht genug. „Hersteller, Planer, Verarbeiter und auch die für Verordnungen und Gesetze Verantwortlichen müssen die Umsetzung von hocheffizienten Innovationen wesentlich schneller realisieren als dies in der Vergangenheit der Fall war“, so Stamm. Ihre bisherigen Anteile in der Baupraxis seien unbefriedigend und nicht hinnehmbar. Die heute verfügbaren Technologien ermöglichten z.B. im Gebäudebestand, der für ca. 40 % des Energieverbrauchs in Deutschland bzw. Europa verantwortlich sei, Energiebedarfsreduzierungen von bis zu 90 %. Gemeinsames, verantwortungsbewusstes Handeln sei es vor diesem Hintergrund zunehmend wichtig. Zertifizierte Innovation Dezentrales Pumpensystem
Miniaturpumpen nur aktiviert werden, wenn tatsächlich Wärme benötigt wird. „Wilo-Geniax“ ermögliche eine Senkung des Heizenergieverbrauchs um durchschnittlich 20 %. Dies sei nicht nur durch umfassende Simulationen der TU Dresden im Rahmen der Entwicklungs- und Pilotphase ermittelt worden, sondern wurde aktuell auch durch Vergleichsmessungen des Fraunhofer Instituts für Bauphysik IBP bestätigt. Die durch Fraunhofer IBP nachgewiesenen Einsparpotenziale seien Anfang März 2010 durch den TÜV Rheinland zertifiziert worden. Dr. Krasmann verwies auf eine Reihe interessanter Referenzobjekte wie Schulen, Bürogebäude und Mehrfamilienhäuser, die seit dem Marktstart von „Wilo-Geniax“ Mitte 2009 bereits realisiert wurden bzw. im Bau befindlich sind. Planer und Architekten, die ihre Kunden von den Vorteilen des Dezentralen Pumpensystems überzeugen möchten, unterstütze Wilo durch umfassende bedarfsgerechte Serviceleistungen. Download
Nortkirchenstraße 100 44263 Dortmund T 0231 4102-0 F 0231 4102-7575 wilo@wilo.com
Kontakt:
Presseinformationen für das Segment Building Services Anne Frentrup
WILO SE F 0231 4102-7558 |
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