Leistungsstarke Pumpentechnik von Wilo für optimalen Hochwasserschutz
Wilo lieferte für vier Schöpfwerke insgesamt 17 Pumpen der Baureihe "Wilo-EMU FA".
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Hierzu wurden neben Rückhalte- und Entwässerungsanlagen mehrere Pumpwerke errichtet. Der Dortmunder Pumpenspezialist WILO SE, der an seinem Standort Hof Produkte für die kommunale Wasserver- und Abwasserentsorgung fertigt, rüstete die Schöpfwerke mit leistungsstarken Abwassertauchmotorpumpen aus. Einer der zentralen Erfolgsfaktoren war dabei die enge Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten, wobei Wilo schon früh in die Planung einbezogen wurde. Um die Zuverlässigkeit der Anlagen zu gewährleisten, wurden bei ihrer Auslegung großzügige Sicherheitsreserven eingeplant. Zudem wurde auf Betriebssicherheit, lange Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit durch geringe Unterhaltungskosten Wert gelegt. Eine der wichtigsten Anforderungen an alle Anlagenkomponenten ist eine hohe Materialbeständigkeit, um auch im Winter einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten. Wilo lieferte für vier Schöpfwerke insgesamt 17 Pumpen der Baureihe „Wilo-EMU FA“ im Leistungsbereich zwischen 100 und 800 l/s.
Hierbei handelt es sich um besonders leistungsfähige Abwassertauchmotorpumpen für die Nass- und Trockenaufstellung. Sie bieten eine maximale Förderhöhe von rund 100 m oder einen Förderstrom von bis zu 2.400 l/s. Weiterhin zeichnen sich die Pumpen durch ein hohes Maß an Montage- und Wartungsfreundlichkeit aus. Durch den Einsatz von Sonderwerkstoffen oder zusätzlichen Beschichtungen können sie wirkungsvoll vor Korrosion und Abrasion geschützt werden. Daraus ergibt sich eine hohe Verschleißfestigkeit, die zu einer langen Lebensdauer, geringen Stillstandzeiten und einem geringen Wartungsaufwand führt, was sich wiederum positiv auf die Lebenszykluskosten auswirkt.
Zentrale Aufgabe der Pumpwerke ist es, die Wasserstände der Flüsse Saale und Schwesnitz zu regulieren und bei Überschwemmung das in den Ortskernen zusätzlich anfallende Wasser kontrolliert in die Flüsse abzuleiten. Im Schöpfwerk Schwarzenbach müssen die Pumpen im Hochwasserfall einen Abfluss von bis zu 4,1 m3/s bewältigen. Fünf mit Froschklappen verschlossene Auslässe werden bei Hochwasser geöffnet und geben das Wasser wieder an die Saale ab. Bei Normalwasserführung läuft das ankommende Polderwasser in freier Vorflut durch das Schöpfwerk in das Gewässer.
Die Pumpwerke in Oberkotzau halten den Wasserstand der im Ortskern in die Saale mündenden Schwesnitz unter 482,80 m üNN. Steigt der Wasserstand in der Schwesnitz über 482,15 m üNN, schließt ein Absperrschieber über eine Niveausteuerung mit Drucksonde automatisch den Auslauf zum Vorfluter. Wenn bei geschlossenem Schieber Wasser in den Pumpensumpf läuft, schaltet die erste Pumpe ab einem Wasserstand von 1,5 m über Bodenhöhe ein. Reicht die Pumpleistung nicht aus, um den Wasserspiegel konstant zu halten, werden bei steigendem Wasserstand je 50 cm Anstieg weitere Pumpen zugeschaltet.
Neben der Ausstattung der Schöpfwerke mit Pumpen übernahm Wilo auch große Teile der Anlagenplanung und -installation. Darüber hinaus lieferte das Unternehmen die notwendigen Schalt- und Steuersysteme zur Kontrolle und Überwachung der Anlagen. Die anschlussfertige Montage der kompletten Maschinentechnik erfolgte durch Wilo-Monteure, die zudem die komplette Verrohrung der Pumpen und den Einbau der Rückschlagklappen und Spindelschieber übernahmen. Die Kooperation zwischen dem Pumpenhersteller und dem WWA Hof fand auch nach Fertigstellung der Anlagen in Oberkotzau und Schwarzenbach ihre Fortsetzung. In Fattigau, einem Ortsteil von Oberkotzau, wurden weitere Projekte zum technischen Hochwasserschutz realisiert. Auch in Förbau und in Moschendorf befinden sich entlang des Unterlaufs der Saale bereits Hochwasserschutzprogramme in der Vorplanungsphase, ebenfalls in Kooperation mit dem WWA Hof.
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Presseinformationen für das Segment Building Services Anne Frentrup
WILO SE F 0231 4102-7558 Produktinformationen Wilo-EMU FA
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